Rumgeklickt - mit Anja Bagus & Pat McCraw

Self-Publishing als Geschäft - Thema bei Anja Bagus & Pat McCraw
Self-Publishing als Geschäft - Thema bei Anja Bagus & Pat McCraw

Von anderen lernen, ist immer ein guter Weg, erfolgreich zu werden. Und ich gebe zu, ich möchte gerne erfolgreich werden. Mit meinen Büchern und auch mit meinem Blog. Deshalb schaue ich mich immer wieder im Web um, was denn die anderen Autorinnen und Autoren in ihren Blogs so schreiben. Das ist durchaus inspirierend und hat mich zur Idee geführt, es mal mit einer neuen Rubrik in loser Folge zu versuchen: Rumgeklickt. Zu Beginn haben es mir zwei Artikel angetan, die sich mit dem geschäftlichen Aspekt von Self-Publishung befassen.

Pat McCraw schreibt über den verschwundenen Autor

In einen sehr lesenswerten Artikel nimmt Pat die Berichte über eine amerikanische Autorin zum Anlass, über die Entwicklung im Self-Publishing und der damit verbundenen Vermarktung nachzudenken. Die besagte Autorin produziert Bücher im Wochenrhythmus unterstützt durch ein Team von Assistentinnen. Sie verdient anscheinend gut dabei. Bei solchen Berichten zucke ich auch zusammen. „Was mache ich alles falsch?“, schießt es mir durch den Kopf. Ich bin stolz auf meine Bücher und sie gefallen den Lesern. Allerdings werden sie kaum gekauft. Sollte ich also alles ganz anders angehen? Aber wie Pat richtig schreibt, schreibe ich, weil es mir Spaß macht, weil ich die Geschichten und jede einzelne meiner Figuren liebe. Eine Massenproduktion á la USA widerspricht dem diametral.

Anja Bagus schreibt über die nervige Werbung

Wenn ich also schon nicht alle zwei Wochen ein Buch herausbringen kann, dann sollte ich die bestehenden Bücher vielleicht intensiver bewerben? Anja schreibt über die Werbenachrichten, die viele Autorinnen und Autoren im Minutentakt in die sozialen Kanäle pusten. Ich sehe sie auch tagtäglich. So manches Mal schüttele ich den Kopf und muss gegen den Reflex ankämpfen, den Urheber oder die Urheberin sogleich zu blockieren. Schließlich sind es nette Kolleginnen und Kollegen, an deren Kontakt mir etwas liegt. Andererseits kann ich sie auch verstehen. Es ist einfach nervenaufreibend, wenn man da vor dem PC sitzt, die Unmengen an Erfolgsnachrichten anderer Bücher liest und gleichzeitig kein Mensch das eigene Buch kauft. Da kann man schon in Versuchung geraten und die Rufe aussenden: „Schaut her Leute! Hier ist mein tolles Buch. Kauft es endlich!“
Ich mache es aber nicht. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass meine kontinuierliche Arbeit irgendwann den erhofften Erfolg bringen wird. Glücklicherweise machen mir die ganzen Aktivitäten, wie das Bloggen hier, auch großen Spaß. Das hilft, sich in Geduld zu üben, bis der Erfolg über mich hereinbricht.

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