Veras Welt

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Leben

Ist Schriftstellerin mein Traumberuf?

Ist Schriftstellerin mein Traumberuf?

Leben

Schreiben macht Spaß. Feedback von begeisterten Lesern zu bekommen, macht Spaß. Lesungen und Auftritte machen Spaß. Also müsste es doch richtig Spaß machen, dies alles als seinen Hauptberuf machen zu können. Auf die Frage nach dem Beruf lässig antworten zu können: »Ich bin Schriftstellerin.« Klingt wirklich toll, aber ist es das auch?

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Oh, das Autorinnenleben ist toll

Oh, das Autorinnenleben ist toll

Leben

Es war einer dieser Tage. Nichts wollte gelingen. Wenn ich im Büro gerade ein Problem gelöst hatte, standen schon die nächsten Schlange. Dann blickte ich auf meinen Kalender und der zeigte kaum freie Flächen. Das Gefühl von Stress machte sich breit. In diesem Gefühl fuhr ich nach Hause, um dann zu allem Überfluss festzustellen, dass ich gar nichts zum Abendessen im Haus hatte. Das passte. Doch dann kam dieses E-Mail und in mir flackerte der Gedanke auf, dass alles auch ganz anders sein könnte.

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Das verdammte Kreativitätsloch

Das verdammte Kreativitätsloch

Leben

Der Herbst ist eine depressive Zeit. Es ist nebelig und Sonnenstrahlen sind kaum noch zu spüren. Es ist dunkel, wenn man aufwacht und dunkel, wenn man von der Arbeit zurückkehrt. Jeder Vierte leidet unter Symptomen dieser saisonalen Depressionen, wie Antriebslosigkeit, vermehrtes Schlafbedürfnis und vermehrtes Verlangen nach Süßem. Dazu kommt der für einen kreativen Menschen wie mich schlimmste Effekt, die Ideen bleiben aus.

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Es begann mit Karl May - #buchpassion

Es begann mit Karl May - #buchpassion

Lesen Leben

In meinem Keller ganz weit hinten unter allem möglichen Gerümpel, das ich längst mal wegschmeißen müsste, steht ein alter Umzugskarton, den ich von Wohnung zu Wohnung immer wieder mit umziehe und in den Keller stelle. Die tolle Aktion #buchpassion auf kapri-ziös hat mich an diese Kiste erinnert. Dieser Karton enthält die Bücher, die mich mein Leben lang begleiten, und dieses Leben geprägt haben. Manchmal kämpfe ich mich zu ihm vor, schaue hinein und gebe mich den Erinnerungen hin, die beim Betrachten der leicht modrig riechenden Bücher entstehen.

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#webseidank: Das Gute am Web und was das mit Wien zu tun hat

#webseidank: Das Gute am Web und was das mit Wien zu tun hat

Internet Leben

Das Web mit all seinen Facetten und Möglichkeiten ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Dabei gibt es durchaus Menschen in meinem Umfeld, die nur sehr wenig mit den neuen Technologien zu tun haben und mich manches Mal genauso skeptisch und irritiert betrachten, wenn ich von meinen Erlebnissen im Web berichte, wie ich sie mustere, wenn sie im Telefonbuch blättern, statt einen Namen zu googeln. Für sie ist das Web gefährlich, böse und undurchschaubar. Für mich ist es eine unendliche Quelle großartiger Möglichkeiten und am besten kann ich dies an meinen Besuchen in Wien erläutern.

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Autoren haben Tiefs

Autoren haben Tiefs

Leben

In der letzten Woche war ich zu einer Talkrunde eingeladen und saß neben Timo Tiggeler, der 2013 bei DSDS teilgenommen hatte. Der sympathische, junge Mann erzählte, wie schwer es war, nach diesem Erlebnis wieder ins normale Leben zu kommen. Ich konnte ihn gut verstehen, denn auch ich kenne es, nach einem tollen Erlebnis in ein Tief zu fallen. Gerade versuche ich, wieder hinaus zu klettern.

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5 tolle Dinge am Autorinnendasein

5 tolle Dinge am Autorinnendasein

Leben Schreiben

Auf meinem Blog berichte ich immer mal wieder von den Leiden, die ich als Autorin durchlebe. Seien es der ständige Zweifel, ob das Geschriebene gefällt, oder die Herausforderungen, um die Leser zu begeistern. Doch trotz allem bin ich bereits einige Jahre aktiv dabei und das hat mehrere Gründe. Autorin sein hat nämlich auch ganz tolle Aspekte.

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Bist du authentisch?

Bist du authentisch?

Leben Social Media

Um als Autor und Autorin seine Leserschaft zu erreichen, muss man sich heutzutage im Web und den sozialen Medien zeigen. Die Leser möchten den Menschen hinter den Büchern kennenlernen. Es soll aber nicht ein geschöntes Bild sein, dass man da abgibt. Es soll echt sein. Authentizität ist gewünscht. Doch ist dies eine realistische Erwartung?

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WARNUNG: AutorIn sein hat Nebenwirkungen!

WARNUNG: AutorIn sein hat Nebenwirkungen!

Leben

Ein Buch zu schreiben ist etwas Besonderes. Das steht außer Frage. Ein solches Ereignis verändert das Leben. Nicht umsonst sagt der Volksmund, dass man einen Sohn gezeugt, einen Baum gepflanzt und ein Buch geschrieben haben soll, um etwas im Leben erreicht zu haben. In unserer schnelllebigen Zeit ist ein Buch vielleicht nicht mehr ganz so für die Ewigkeit, aber von dem Moment an, an dem man sich als Autor oder Autorin bezeichnet, ändert sich einiges. Ich möchte hier schonungslos über die Nebenwirkungen aufklären, damit alle wissen, worauf sie sich einlassen.

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Kunden und der Chef: Dürfen sie es wissen?

Kunden und der Chef: Dürfen sie es wissen?

Leben

Es mag den einen oder anderen überraschen, aber ich habe tatsächlich ein Leben neben dem Autorinnendasein. Noch schlimmer, dieses Leben nimmt sogar den größeren Teil in Anspruch. Zudem ernährt es mich, denn mein Beruf gehört dazu. Dennoch kann ich nicht verhehlen, dass mich die Autorin schön auf Trab hält. Dadurch stellt sich für mich zunehmend die Frage, wann ich im beruflichen Umfeld und anderswo verlauten lasse, dass ich Autorin bin und von meinen Büchern berichte. Kann es mir schaden, dies zu tun?

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Drei Jahre im Leben einer Autorin

Drei Jahre im Leben einer Autorin

Leben Marketing Schreiben

Heute feiert Veras Welt seinen dritten Geburtstag. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor. Kann es sein, dass ein Autorinnen- und Bloggerinnenjahr mindestens sieben Lebensjahre zählt? Es fühlt sich so an. Was habe ich in diesen drei Jahren nicht alles gemacht. Worüber habe ich in diesen Jahren nicht alles geschrieben. Wenn es heißt, dass man von den Erfahrungen anderer lernen kann, dann müsste eine Zusammenfassung meiner drei Jahre sehr lehrreich sein. Ich lege mal los.

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Vom Frau sein

Vom Frau sein

Freiheit Leben

Heute ist Weltfrauentag. Es ist gut und wichtig, immer wieder auf die weltweite Unterdrückung und auf die Gewalt gegen Frauen hinzuweisen. Daher hat dieser Tag eine wertvolle Funktion. Glücklicherweise leben wir in einem Land, in dem Gleichberechtigung und die persönliche Freiheit von Frauen ein hohes Gut sind. Auch wenn es sicher noch Verbesserungsbedarf gibt. Für mich ist dieser Tag ein Anlass, über mein Frau sein nachzudenken.

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Warum ich Rituale hasse

Warum ich Rituale hasse

Schreiben Leben

Als ich letztens meine Leserinnen und Leser fragte, zu welchen Themen sie gerne etwas auf Veras Welt lesen wollten, kam mehrfach der Wunsch, ich möge doch über meine Schreibrituale etwas sagen. Ich kenne die Frage nach Ritualen schon aus vielen Autoreninterviews. Viele Ratgeber geben auch den Tipp, sich ein Ritual zu schaffen. Aber mir bereitet dies Probleme. Ich tue mich schwer damit.

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Die Magie des Beginns

Die Magie des Beginns

Leben

Heute vor einem Jahr saß ich in meinem Büro und bastelte am neuen Design für meinen Blog. Wenn ich die Entwicklung betrachte, die Veras Welt aber auch mein Autorinnendasein seit dem gemacht haben, dann kann ich sagen, es hat sich gelohnt. Dieses neue Aussehen von Veras Welt und das Erscheinen von »Tote Models nerven nur« waren die entscheidenden Faktoren, die das Jahr 2015 zu einem einschneidenden Jahr gemacht haben. Jetzt steht das Jahr 2016 an. Marit Alke fragt in einer Blogparade an, was 2016 wohl Neues bringen wird und ich möchte es euch erzählen.

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Was eine Autorin unbedingt braucht

Was eine Autorin unbedingt braucht

Leben Self-Publishing

Das Schreiben ist eine einsame Angelegenheit. Man sitzt da in seinem stillen Kämmerlein und denkt sich in Fantasiegeschichten. Andere Menschen sind dabei eher störend. Doch spätestens, wenn aus dieser Geschichte ein Buch werden soll und man Leserinnen und Leser gewinnen möchte, ist man gut beraten, wenn man sich Hilfe sucht. Es gibt unzählige Aspekte des Autorinnendaseins, die ohne den Beistand anderer kaum funktionieren würden.

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Ich mach mich nackisch

Ich mach mich nackisch

Leben Marketing

Es soll menscheln und emotional sein. Zumindest lese und höre ich dies immer, wenn ich mich damit beschäftige, was ich als Autorin im Web von mir preisgeben soll. Die Leserinnen und Leser möchten den Menschen hinter der Autorin kennenlernen, heißt es dann. Okay, das könnt ihr haben.

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Mach dein Ding!

Mach dein Ding!

Freiheit Leben Singen

Es gibt Menschen, deren Leben nach festen Mustern abläuft. Jede Änderung daran macht ihnen Angst. Sie rezitieren sofort alle Risiken, die in dieser Änderung liegen. Etwas zu tun, das einen reizt, aber bei dem man keine Ahnung hat, wohin es einen führen wird, ist ein Risiko. Zumindest dann, sobald man es anderen gegenüber offenbart. Zu sagen, man sei Autorin, birgt das Risiko der Ablehnung, genauso wie sich hinzustellen und zu singen. Aber kann das ein Grund sein, es nicht zu tun?

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Ist Schreiben Selbstverwirklichung?

Ist Schreiben Selbstverwirklichung?

Leben Schreiben

Die eigenen Ideen zu Papier zu bringen und anderen Menschen zu präsentieren, bringt einen ganz nahe an sich selbst heran. Für mich ist es daher ganz klar ein Weg der Selbstverwirklichung. Nicht nur das. In meinen Büchern ist es ein zentrales Thema, wie die jeweiligen Protagonisten ihren Weg zu sich und ihrem Leben finden. In »Tote Models nerven nur«ist die Suche nach dem Mörder beispielsweise der Weg zur Selbstfindung der Hauptfigur. Unzählige Blogs im Web beschäftigen sich damit, wie man seinen eigenen Weg findet. Ich wollte mehr darüber wissen. Was genau ist Selbstverwirklichung eigentlich? Daher habe ich jemanden gefragt, der sich damit auskennt.

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Freude muss einfach raus

Freude muss einfach raus

Leben Schicksal Schreiben

Normalerweise versuche ich bei meinen Blogartikeln eine sachliche Betrachtung zu liefern und die Aspekte eines Themas darzustellen. Doch ich hatte eine wirklich wahnsinnige Woche und um Daniel aus »Kick ins Leben« zu zitieren: Bei mir könnte man gerade Adrenalin abzapfen. Daher muss ich meine Freude einfach mal rauslassen, denn ich bin gerade auf Wolke sieben.

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Was macht Leidenschaft zur Leidenschaft?

Was macht Leidenschaft zur Leidenschaft?

Hoffnung Leben

»Schreiben ist meine Leidenschaft.« Diese Aussage lese ich in vielen Autoreninterviews. »Du schreibst doch aus Leidenschaft?«, fragt mich die beste Freundin von allen, wenn ich mal wieder zweifele. Ja, natürlich ist es eine Leidenschaft, Geschichten zu schreiben. Aber wäre es auch auf Dauer eine Leidenschaft, wenn klar wäre, dass die Geschichten nie gelesen würden?

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Du solltest immer Zeit zum Träumen haben

Du solltest immer Zeit zum Träumen haben

Gäste Leben

Den eigenen Weg finden und seinen Träumen folgen, dies ist das zentrale Thema in all meinen Büchern. Die wunderbare Lina Nordmeer setzt dies auch im wahren Leben um. Wie, das beschreibt sie in diesem Artikel.

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Du solltest wissen, Autoren erleben Rückschläge

Du solltest wissen, Autoren erleben Rückschläge

Schicksal Leben

Vor zehn Tagen ist es geschehen. Es sollte eine Lesung mit mir stattfinden. Nach eigenen Aussagen hatte der Veranstalter viel Werbung gemacht, doch am Ende gab es nur zwei Anmeldungen und die Veranstaltung wurde abgesagt. Der Veranstalter war enttäuscht und ich natürlich auch. Schlimmer noch, es zehrte an meinem Selbstbewusstsein.

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Im Gespräch: Dr. Tanja Gabriele Baudson - Sind alle Intelligenten Überflieger?

Im Gespräch: Dr. Tanja Gabriele Baudson - Sind alle Intelligenten Überflieger?

Interview Leben

Aus den Fernsehserien sind sie nicht mehr wegzudenken: Die hochintelligenten Nerds, die alles lösen können. Doch stimmt das? Sind alle hochintelligenten Menschen derartige Überflie

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Fernsehserien - Geschichten nonstop

Fernsehserien - Geschichten nonstop

Leben Meinung

Gute Geschichten faszinieren uns. Diese Geschichten werden uns natürlich gerne in Büchern geliefert. Aber es gibt noch eine andere Quelle packender Geschichten und interessanter Figuren. Es sind die Fernsehserien, die uns begleiten. Ich muss zugeben, dass es so manche Fernsehserie gibt, die mich gepackt hat und immer noch packt. Da liegt es doch auf der Hand, dass ich euch einmal meine Favoriten unter den Serien vorstelle.

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Im Gespräch: Jochen Metzger - Umwege zum Ziel

Im Gespräch: Jochen Metzger - Umwege zum Ziel

Interview Leben

Manchmal braucht es Umwege, bis man seinen Weg gefunden hat. So erging es auch Jochen Metzger. Aus Interesse an Sprachen startete er ein Linguistikstudium, doch das führte ihn zuerst in eine ganz andere Richtung. Zehn Jahre folgte er dieser, was ihn auch durchaus ernährte, doch dann spürte er, dass etwas nicht stimmte und steuerte um. Nun ist er Übersetzer und Dolmetscher und spürt, dass es jetzt der richtige Weg ist.

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Im Gespräch: Sabine Siebel - Lebenswende nach 27 Jahren

Im Gespräch: Sabine Siebel - Lebenswende nach 27 Jahren

Interview Leben

Sabine Siebel ist Physiotherapeutin und hatte 27 Jahre eine klassische Praxis. Doch dann krempelt sie ihr Leben um. Sie trennt sich von ihrem Mann, schließt ihre Praxis und beginnt neu. Im Gespräch erzählt sie, wie es dazu kam und wie es sie verändert hat.

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Menschen - Seife und das innere Feuer

Menschen - Seife und das innere Feuer

Interview Leben

Das Leben hat unendlich viele Facetten. Diese zu erkennen, ist eine wesentliche Grundlage für mich als Autorin. Ich möchte dich mitnehmen auf eine Reise zu den unterschiedlichsten Menschen und sie dir näher vorstellen. Lass dich von den vielfältigen Lebenswegen inspirieren. Den Anfang mache ich heute bei Susann Buschmann.

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Gute Geschichten brauchen Menschen

Gute Geschichten brauchen Menschen

Leben Schreiben

Wann immer wir eine Geschichte lesen, ist das Erste, dem wir Beachtung schenken, die Hauptfigur. Wir möchten diese Figur kennen lernen, seine Handlungsweise nachvollziehen. Auch wenn das Verhalten dieses Menschen - es handelt sich im Regelfall um Menschen oder zumindest um vermenschlichte Figuren - uns selbst völlig fremd ist, wollen wir mehr darüber erfahren. Uns interessiert einfach, was unsere Artgenossen so tun, warum sie es tun, wie sie lachen, weinen, sich freuen und leiden. Aber nicht nur in erdachten Geschichten gibt es interessante Menschen. Auch unsere reale Welt ist voll davon.

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Ist Autor sein das Richtige für dich?

Ist Autor sein das Richtige für dich?

Entscheidungen Leben

Ein Buch zu schreiben ist etwas Besonderes. Menschen, die dies getan haben, werden allerorts bewundert. Ein Mann, der etwas auf sich hält, soll einen Sohn gezeugt, einen Baum gepflanzt und ein Buch geschrieben haben, heißt es im Volksmund. Da taucht das magische Internet auf und plötzlich ist es ganz einfach, zu diesem illustren Kreis der Autorinnen und Autoren zu gehören. Warum also nicht loslegen? Doch hast du dich mal gefragt, ob dieser Weg überhaupt der Richtige für dich ist?

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eBook zum Tag des Glücks

Hoffnung Leben

Zum Tag des Glücks hat Frank Ohlsen ein eBook aus Beiträgen zu seiner Blogparade "Wie sich Glück darstellt" vorgestellt. Mein Beitrag ist auch dabei.

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Was haben Joggen und Schreiben gemeinsam?

Was haben Joggen und Schreiben gemeinsam?

Schreiben Leben

Zu Beginn des neuen Jahres werden viele Menschen die Joggingklamotten herauslegen, weil sie sich vorgenommen haben, endlich regelmäßig zu laufen oder generell mehr Sport zu treiben. Sie werden sich morgens oder abends, je nach Vorliebe, zwingen, diese Klamotten anzuziehen und sich missmutig aufmachen, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Sie werden sich durch die ersten Kilometer quälen und sich ständig fragen, warum sie sich das antun. Es mag überraschend sein, aber beim Schreiben ist es genauso.

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Warum ich doch Vorsätze mache

Warum ich doch Vorsätze mache

Web Leben

Vorsätze? Ich hasse Vorsätze. Zumindest die öffentlich gemachte Variante davon, denn sie machen mir Druck. Und Druck hasse ich noch mehr. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ich die Vorsätze nicht erfüllen werde. Dann wird es peinlich und es entsteht Druck, der mich lähmt und so erreiche ich noch weniger, als ich gekonnt hätte. Aber natürlich habe ich Vorsätze. Ich erzähle sie nur nicht. Bis heute. Da habe ich nämlich von dieser Blogparade von Zielbar gelesen, die auffordert, doch die Vorsätze für seinen Blog im Jahr 2015 zu beschreiben.

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Wie deine Weihnacht geruhsam wird

Wie deine Weihnacht geruhsam wird

Leben

Auf den Straßen hetzen sie vorbei. Menschen, die versuchen, alle Punkte auf der Liste »Das muss ich noch bis Weihnachten erledigt haben« abzuarbeiten. Wenn sie dann doch einmal kurz stehen bleiben und sich mit jemanden unterhalten, dann vergleichen sie nur, wer mehr Stress und die noch größeren Aufgaben zu erledigen hat. Dann wird aufgetischt, welches immense Programm über die Feiertage zu bewältigen ist. Einig sind sie sich darin, dass sie beide schrecklichen Weihnachten haben werden. Sehen deine Tage auch so aus und graust es dir schon vor dem Stress an den Feiertagen?

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Was ist Glück für Autoren und Blogger?

Was ist Glück für Autoren und Blogger?

Hoffnung Leben

Glück, ein großes Wort. Wir alle streben danach. Unaufhörlich. Dieser Moment, in dem von der Mitte unseres Körpers ein warmer Strahl durch alle unsere Adern strömt und uns dieses wohlige Gefühl vermittelt, das alles gut ist. Wir sind glücklich und wünschen uns, dieser Augenblick würde nie vorübergehen. Doch genau dann ist er auch schon wieder weg. Ich möchte mich nicht an die endlose Reihe anhängen und uns allseits bekannte Lebensweisheiten zum Besten geben. Ich möchte die Dinge beleuchten, die speziell einer Autorin und Bloggerin wie mir Glücksmomente bescheren. Was ist es, was eine Autorin und Bloggerin glücklich macht?

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Was ich von Lukas Podolski lernen kann

Was ich von Lukas Podolski lernen kann

Leben Schicksal

Er ist ein netter Kerl, der Lukas. Ich mag ihn. Da spricht kein glattgebügelter, medientrainierter Superstar in die Mikrofone, sondern ein Junge von nebenan, den es in die Welt des Profifußballs verschlagen hat. Er ist der Kumpel, den man sich wünscht, weil auf ihn immer Verlass ist. Podolski, der bei der WM diesen besonderen Teamgeist Ausdruck verliehen hat, obwohl er kaum auf dem Spielfeld war. Ihm nimmt man die Spontanität seines Selfies mit der Kanzlerin ohne Probleme ab. Kalkül traut man ihm nicht zu. Und dennoch tut er mir leid.

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Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Hoffnung Leben

Gerne stelle ich mir vor, wo ich in zehn Jahren sein werde. Jacques stellt mir meinen Café Creme hin. Wir plaudern kurz, denn mittlerweile spreche ich Französisch. Er regt sich wie immer über den französischen Präsidenten auf. Dann geht er und kümmert sich um die anderen Gäste, während mein Blick das morgendliche Treiben an der Rue de Bretagne aufnimmt. Jacques und ich kennen uns, seitdem ich gelegentlich Paris besuche, dann immer in diesem Café mein Frühstück genieße und die Tageszeitung studiere. Später werde ich mein Tablet aufklappen und weiter an dem Roman schreiben, auf den der Verlag schon so sehnsüchtig wartet. So könnte ein Tag in meinem Leben im Jahre 2024 aussehen. Wie sieht dein Tag im Jahre 2024 aus?

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Es ist an der Zeit

Leben

»Kommt Zeit, kommt Rat« »Die Zeit heilt alle Wunden« Diese und andere Sprichworte betonen die besondere Wirkung der Zeit. Die Aussagen implizieren, dass es genügt, einfach nur lang genug zu warten und die Dinge werden sich zum Guten wenden. Doch wie lange, ist lange genug?

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Stars mit Buch

Stars mit Buch

Leben

Heute ist Freitag. Am Abend werde ich eine meiner Lieblings-Talkshows einschalten und dort werden sie wieder sein: Die bekannten Gesichter aus Funk und Fernsehen, die ein Buch geschrieben haben und es in die Kamera halten. Ich gebe zu, ich zucke bei diesem Anblick innerlich zusammen, denn es versetzt mir einen Stich. Schreiben diese Stars wirklich so viel besser als ich, dass sie nun dort einem Millionenpublikum ihr Buch präsentieren dürfen, während ich Tag für Tag dafür kämpfe, überhaupt bemerkt zu werden? „Das kann nicht sein“, sage ich mir und möchte mich über die unfaire Welt beklagen. Ich erwische mich dabei, dass ich infrage stelle, ob diese Berühmtheiten ihr Buch überhaupt selbst geschrieben haben. Einem großen Teil tue ich damit aber unrecht. Das möchte ich nicht. Vielleicht sollte ich versuchen, tiefere Einblicke zu bekommen.

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Eine Erfahrung

Eine Erfahrung

Comedy Leben

Es ist wichtig, im Leben Erfahrungen zu sammeln. Nur so kann man den eigenen Horizont erweitern. Nur so öffnen sich einem neue Blickwinkel. Manche Menschen haben Angst davor und vermeiden jeden Schritt in neue Welten. Denn es ist nicht vorhersehbar, wohin es einen führt. Erfahrungen können sehr schön, aber auch eher schmerzhaft sein. Ich gehöre nicht zu diesen Menschen. Daher war es auch unvermeidlich, dass ich mich nach den ersten Schritten in die Comedy-Welt auch einmal auf eine Bühne damit trauen würde. Welche Art Erfahrung würde es wohl werden?

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Wie schnell ist zu schnell?

Wie schnell ist zu schnell?

Hoffnung Comedy Leben

So manche Aussicht ist verlockend. Ich kann nicht verhehlen, dass für mich die Aussicht, auf einer Bühne zu stehen und Applaus zu ernten, sehr verlockend ist. So mancher, der dies schon erlebt hat, wird mir sicher beipflichten, dass dies ein berauschendes Gefühl ist. Doch mit den Verlockungen ist das so eine Sache. Soll man bei der erstbesten Gelegenheit zugreifen oder soll man abwarten, bis man sich ganz, ganz sicher ist, dass nichts schiefgehen kann? Aber wann ist das und gibt es diesen Zeitpunkt überhaupt? Ich muss gestehen, diese Geduld bringe ich selten auf und stürze mich stattdessen sehr schnell ins Abenteuer. Nun wartet wieder eines auf mich und wieder gibt es da eine leise, aber hörbare Stimme, die fragt, ob ich nicht doch noch warten soll.

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Kann ich Comedy?

Kann ich Comedy?

Leben Comedy Humor

„Mach doch mal Comedy“, meinte die beste Freundin von allen nach einer meiner Lesungen. „Das kannst du bestimmt gut.“ Ach ja? Ich? Na gut, die Zuschauer lachen schon gelegentlich bei meinen Lesungen. Und auch bei anderen Auftritten kriege ich immer Lacher. Aber Comedy? Wie geht das überhaupt? Der Gedanke ließ mich aber nicht mehr los und so surfte ich an einem langweiligen Abend ziellos durch die Welten des Internets, als ich auf Informationen zu einem kommenden Comedy-Workshop in Köln stieß. Das klang interessant und der Termin war auch schon bald. Also meldete ich mich spontan an. Mal sehen, wie Comedy so funktioniert.

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Wenn der Regen fällt

Wenn der Regen fällt

Leben

Wer meine Bücher kennt, weiß, dass es darin immer um Menschen geht, die aus ihrem gewohnten Trott gedrängt, um nicht zu sagen: getreten, werden. Manchmal würde ich mir wünschen, auch einen solchen Tritt zu bekommen. Na gut, er muss nicht gleich so sein, wie in meinen Büchern. Nur so ein kleiner, der mir den Schwung gibt, die Dinge in Angriff zu nehmen, die ich in Angriff nehmen müsste. Denn spätestens wenn mich ein verregneter Tag, wie heute, empfängt, ist es mit dem eigenen Schwung nicht weit her.

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Morgens um 7 auf meinem Balkon

Morgens um 7 auf meinem Balkon

Schreiben Leben

Über die Frage, wie man Zeit zum Schreiben findet, hat Richard Norden ein ganzes Buch geschrieben. Wenn man, wie ich, das Schreiben nicht als Hauptberuf betreibt, sondern nur als Hobby, dann macht es das nicht leichter. Schließlich ist der größte Teil des Tages mit Arbeit belegt.

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3 Gründe für meinen Dank ans Schicksal

3 Gründe für meinen Dank ans Schicksal

Schicksal Freiheit Leben

»Die Wege des Schicksals sind unergründlich.« Ich weiß nicht, wer dies ursprünglich gesagt hat, aber es gibt wohl niemanden, der diesen Satz nicht unterschreiben würde. Gerade weil diese Wege in alle Richtungen verlaufen können, ist es sinnvoll, gelegentlich darauf zu schauen, wohin sie einen selbst geführt haben. Auch wenn ich natürlich Dinge benennen kann, die ich mir durchaus besser als aktuell vorstellen kann, so muss ich doch konstatieren, dass ich dem Schicksal dankbar sein muss. Und dies hat im Wesentlichen drei Gründe.

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Offline in Paris

Offline in Paris

Freiheit Leben

Habt ihr es bemerkt? Eine ganze Woche habe ich nicht gebloggt oder gepostet. Na gut, wahrscheinlich ist es niemandem aufgefallen. Ich erzähle trotzdem, warum dies so war. Der Grund ist nämlich, ich war in Paris, und obwohl ich mir extra ein Hotel mit WLAN gesucht hatte, war ich mehr oder weniger offline, denn das WLAN im Hotel funktionierte nicht. Da dachte ich mir, das könnte vielleicht ein Wink des Schicksals sein, und ihr wisst, ich liebe Winke des Schicksals. Vielleicht sollte ich Paris offline erleben? Eine Herausforderung.

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Verdammte Rückschläge

Verdammte Rückschläge

Schreiben Leben

Wenn man sich als aufstrebende Autorin auf eines einstellen muss, dann sind das Rückschläge. Je weiter man sich vorwagt auf dem Weg, eine bekannte Autorin zu werden, desto größer wird die Gefahr, dass man an Grenzen stößt. Ich habe das gerade erfahren und kann nur eines sagen, es tut weh. Ein Rückschlag ist ein Schlag ins Gesicht

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Notizen der Woche 8

Notizen der Woche 8

Leben Notizen der Woche

Jetzt ist das passiert, vor dem ich Angst hatte, seit ich diese regelmäßige Rubrik gestartet habe. Es ist nichts passiert. Na gut, gar nichts passiert ist vielleicht übertrieben. Aber nichts, was für meine Leserinnen und Leser von Interesse sein könnte. Ich habe einfach nur ge- oder überlebt.

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Notizen der Woche 7

Notizen der Woche 7

Leben Notizen der Woche

Die Buddhisten sagen doch immer, man solle den Moment wahrnehmen, die schönen Dinge darin erkennen und nicht darüber hinweg hetzen. Recht haben sie, die Buddhisten. Denn es besteht die Gefahr, dass man gar nicht mitbekommt, was alles Tolles passiert. Diese Woche ging es mir so. Vielleicht lag es am Valentinstag, der am Ende der Woche steht. Den möchte ich als Single eher ignorieren, was angesichts der Herzchen überall aber sehr schwer fällt. Da richte ich meinen Blick doch lieber auf die Ereignisse der Woche.

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Notizen der Woche 6

Notizen der Woche 6

Leben Notizen der Woche

Diese Woche bin ich spät dran mit meinen Notizen, sollten sie doch eigentlich freitags erscheinen. Gestern war ich aber nur unterwegs und hatte keine Gelegenheit dazu. Einen Vorteil hat die Verspätung, ich kann nämlich ein gestriges Highlight gleich mit aufnehmen.

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Notizen der Woche 5

Notizen der Woche 5

Leben Notizen der Woche

Da hatte ich mir vorgenommen, regelmäßig Neuigkeiten zu berichten und dann sah es so aus, dass gar nichts passieren würde. Aber es ist dann doch noch anders gekommen.

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Notizen der Woche 4

Notizen der Woche 4

Notizen der Woche Leben

Im neuen Jahr habe ich mir vorgenommen, euch regelmäßiger zu berichten, was so passiert. Daher habe ich die neue Rubrik "Notizen der Woche" eingeführt, in der ich euch am Ende jede

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Tschüss 2013

Tschüss 2013

Leben

Die Zeitungen sind voll mit Jahresrückblicken. Ich wollte keinen weiteren Rückblick hinzufügen, zumal ich sowieso die Highlights kontinuierlich in der Liste der schönen Momente sammele. Realisten mögen nun einwenden, dass es im auslaufenden Jahr sicher auch weniger schöne Momente gegeben haben muss. Denen entgegne ich, dass ich diese wohl vergessen habe. Beim näheren Überlegen stellt sich sogar heraus, dass es in meinem persönlichen 2013 keine richtig schlechten Momente gegeben hat. Es gab nur solche, die nicht so gut ausfielen, wie ich sie mir erhofft hatte.

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Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Leben

Die Weihnachtszeit ist immer auch die Zeit, in der man Danke sagt. Dem Müllmann, der auch an diesen Tagen seinen Dienst tut. Der Zeitungszustellerin, die bei Wind und Wetter dafür sorgt, dass ich beim Frühstück meine Zeitung lesen kann. Dem netten Nachbarn, der immer meine Pakete annimmt. Es gibt viele nette Menschen um mich herum, die einen Dank verdient haben. Aber auch in der Online-Welt habe ich viele Menschen getroffen, denen Dank gebührt.

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Alles Wiederholung

Alles Wiederholung

Leben Schreiben

Habe ich in der letzten Woche etwas von einem Durchbruch geschrieben? War wohl zu optimistisch. Anscheinend ist mein Grundvertrauen schwerer angeknackst, als ich es vermutet habe. Plötzlich habe ich bei jedem Textfragment, das ich schreiben möchte, das Gefühl, es schon einmal genauso geschrieben zu haben. Wenn ich darüber nachdenke, welches Thema für meinen Blog interessant sein könnte, erscheint es mir gerade so, mich ständig zu wiederholen. „Ich kann doch meine Leser nicht langweilen“, hämmert es in meinem Kopf. Alles dreht sich, wie Windmühlen in einer steifen Brise.

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Herbstdepression

Leben

Es mag an der Jahreszeit gelegen haben, an der frühen Dunkelheit oder vielleicht auch am erreichten Alter, dass ich in den letzten Tagen Anzeichen einer Herbstdepression bei mir verspürte. Gepaart mit den angsterfüllten Gedanken über die Zukunft. Schließlich wird die Zeit jenseits der Fünfzig knapp, dem Leben entscheidende Wendungen zu geben und die Zahl der verpassten Chancen hat sich auf ein erkleckliches Sümmchen angesammelt. Also musste bereits der erste Schokoladennikolaus sein Leben opfern und war die DVD-Box mit Staffel 4 von Star Trek: Enterprise der einzige Lichtblick in diesen trüben Tagen.

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Ein kleines Teilchen

Ein kleines Teilchen

Hoffnung Leben

Vor mir gehen zwei Herren die Treppe zur Messe hinauf. Sie tragen beide braune Tweedsakkos und Jeans. Nur die Brauntöne unterscheiden sich leicht. Unter den Armen tragen sie jeweils eine lederne Mappe. Ich kann nur ihre Hinterköpfe sehen, aber an der Lichte und dem Grauton der verbliebenen Haare schätze ich sie auf um die Sechzig. Sie unterhalten sich. Der eine erzählt von dem Werk, an dem er arbeitet. Schon einige Jahre, wie ich dem Gespräch entnehme. Es handelt von … Ja, wenn ich das nur genau verstanden hätte. Ich glaube, es ging um einen Theologen aus dem Mittelalter und seine Gedanken verglichen mit der heutigen Welt. Oder so ähnlich. Es hörte sich auf jeden Fall sehr eloquent an und war für mich Normalsterbliche völlig unverständlich. Das sind also die Menschen, die auf die Buchmesse gehen. Sollte ich einfache Self-Publisherin es da überhaupt wagen, die heiligen Hallen der Literaten zu betreten?

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Vera in Paris - Teil 2

Vera in Paris - Teil 2

Freiheit Leben

Der nächtliche Blick auf den Eiffelturm in Paris Es ist Saint-Germain-des Prés geworden. Den schmerzenden Füßen zum Trotz hatte ich mich entschlossen, dieses Viertel zu erkunden, das laut Reiseführer durch zahlreiche Galerien geprägt sein sollte. So war es auch. Es erschien mir fast ein wenig, wie Klein-Düsseldorf in Paris. Viele edle Galerien, aber auch eine etwas distanzierte Atmosphäre, die sogar darin gipfelte, dass Lokale Tische mit Reservé-Schildern blockiert haben, um keine Touristen dort zu haben. Nein, das war nicht das Paris, das ich mir gewünscht habe. Ohne meinen ersehnten Kaffee getrunken zu haben, fuhr ich zurück ins Hotel. Ich musste eine Entscheidung zum Abendessen treffen. Der Gedanke, wieder ziellos durch ein unbekanntes Viertel zu laufen, erschien mir nicht sehr verlockend. So entschied ich mich, die ganz nett wirkende Pizzeria Stracciatella gleich um die Ecke vom Hotel zu besuchen.

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Vera in Paris

Vera in Paris

Freiheit Leben

Der Eiffelturm in Paris Ach hätte ich doch damals in der Schule nicht Französisch abgewählt, um in den Chor zu gehen. Ich hätte mir ein Trauma erspart – aus dem Chor bin ich nämlich wegen Brummens wieder rausgeschmissen worden – und könnte jetzt wenigstens etwas von dem verstehen, was die Menschen in Paris mir so sagen möchten. Aber ich wollte ja Abenteuer, oder wie es die beste Freundin von allen ausgedrückt hat: Meine Komfortzone verlassen. Ok, einige werden beim Begriff Abenteuer eher an eine Alleinüberquerung des Himalaya denken und nicht an drei Tage Paris. Aber für mich ist dies definitiv ein Abenteuer.

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Warze im Gesicht

Leben

Es ist eine Herausforderung, ein Buch zu schreiben, das Parallelen zum eigenen Leben aufweist. Eine Herausforderung ist es deshalb, weil jede Reaktion auf dieses Erstlingswerk automatisch auch mich selbst betrifft. Mein Erstlingswerk ist „Wunschleben“ mit dem Versuch, einen anderen Blick auf meine Vorgeschichte als transsexuelle Frau zu zeigen. Aber es scheint mir nicht zu gelingen, denn anscheinend wissen alle schon, was sie sehen wollen. Es ist wie mit einer Warze im Gesicht, die den Blick auf den Menschen versperrt.

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Fliegen lernen

Fliegen lernen

Leben

Da sitze ich nun in meinem Lieblingsbistro und starre auf mein pink umhülltes Netbook. Normalerweise würde ich es nun auspacken und schreiben. Nur habe ich gerade gar nichts zu schreiben. Das aktuelle Projekt liegt bei der Lektorin und es wird noch einige Tage dauern, bis ich das erste Feedback bekomme. Natürlich schwirren mir neue Romanideen im Kopf herum. Aber keine will sich so richtig festsetzen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mich nach Beendigung des Projektes wieder "Wunschleben" zu widmen. Dieses Erstlingswerk müsste dringend überarbeitet werden. Oder soll ich es vielleicht ganz neu angehen? Ich weiß es nicht.

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Das Bild von sich

Das Bild von sich

Leben

Jeden Morgen schaue ich in den Spiegel und man sollte meinen, ich wüsste, wie ich aussehe. Anscheinend tue ich dies aber nicht. Zum einen erschrecke ich gelegentlich, wenn ich eigentlich mit dem Gefühl aus dem Haus gegangen bin, ganz toll auszusehen und dann zufällig mein Spiegelbild in einem Schaufenster entdecke. Wieso sehe ich da jetzt so fett aus? Das war doch heute morgen noch nicht da? Ich habe verschiedene Theorien, die dieses Phänomen erklären könnten. Die für mich glaubhafteste ist die Morphium-Theorie. Als ich einmal im Krankenhaus lag und im Nachbarbett ein Unfallopfer lag, habe ich gelernt, dass der menschliche Körper erstaunliche Mechanismen hat. Beispielsweise schüttet er einen besonderen Stoff aus, wenn einem Menschen schlimme Dinge geschehen. Dieser Stoff soll dem Morphium ähnlich sein und hat auch ähnliche Wirkung. Nun ist meine Vermutung, dass dieser Stoff auch ausgeschüttet wird, wenn ich am Morgen vor dem Spiegel stehe. Glücklich berauscht verlasse ich dann meine Wohnung, um dann nach Nachlassen der berauschenden Wirkung in der harten Realität aufzuwachen.

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Einsamer Geburtstag in Deckenpfronn

Einsamer Geburtstag in Deckenpfronn

Leben

Mit zunehmendem Alter neigt so mancher dazu, die regelmäßig auftretenden Geburtstage herunter zu spielen. Schließlich hat man ja Übung darin und die wachsende Jahreszahl nimmt langsam bedrohliche Ausmaße an. Wenn es also kein runder Geburtstag ist, dann neigt man zu Aussagen wie "Ach, der Geburtstag ist doch ein Tag wie jeder andere". So auch ich vor einigen Wochen, als mir das Angebot zu einem interessanten Workshop auf den Tisch flatterte. Aber dafür müsste ich an meinem Geburtstag anreisen und würde am Abend alleine im Hotel sitzen. "Ach, was soll's. Nächstes Jahr habe ich ja voraussichtlich wieder einen Geburtstag" war meine souveräne Aussage. Gesagt, getan, der Workshop wurde gebucht.

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Schicksal oder Schmetterling

Leben Schicksal

Mit dem Schicksal ist das so eine Sache. Wenn der Begriff Schicksal in einem Gespräch auftaucht, wird damit zumeist ein Ereignis beschrieben, dass ein Leben auf unvorhergesehene und unabänderliche Weise verändert hat. Oft wird diese Veränderung als negativ, als Schicksalsschlag, betrachtet. Aber natürlich kann das Schicksal auch positiv sein. Mir persönlich gefällt der Gedanke, dass Schicksal letztlich immer irgendwo positiv ist. Das mag in Anbetracht des Leidens eines Menschen eine abstruse Vorstellung sein. Spricht man aber mit Menschen, die einen solchen Schicksalsschlag erlebt haben, eine längere Zeit nachdem dem Ereignis, so erhält man vielfach die überraschende Aussage, dass dieser Schicksalsschlag letztlich Gutes in ihrem Leben bewirkt hat. Nicht selten sind die Menschen geradezu dankbar dafür, dass ihnen dieses widerfahren ist. Ist Schicksal letztlich eine Botschaft?Wenn also Ereignisse auf uns Menschen hereinprasseln, deren Tragweite wir nicht erfassen können und die unser Leben letztlich zum Guten wenden, dann liegt der Gedanke nahe, einen Plan dahinter zu vermuten. Allerdings ist mir der Gedanke eines großen Planers oder einer großen Planerin irgendwo suspekt. Wie perfide müsste diese Macht sein? Viel eher erscheint es mir plausibel, dass nicht eine dritte Macht unser Schicksal steuert, sondern wir es selbst sind. Vielleicht nicht in der direkten Art, ich tue dies und es bewirkt das. Nein, eher vergleichbar mit dem Erlebnis an einem Strand, wenn man ins Wasser geht. Man schiebt Wasser vor sich her und erzeugt Wellen. Diese treffen irgendwo auf andere Menschen, Gegenstände usw. Dadurch wiederrum etwas ausgelöst, was über unendlich viele Umwege auch wieder Auswirkungen auf uns hat. Also könnte das, was wir als Schicksal empfinden, lediglich eine Auswirkung des Schmetterlingseffekts sein. Sind wir einfach nur Spielbälle im Zusammenspiel unendlich vieler Kräfte? Quelle: rondeboom@Flickr

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