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Marco Jonas Jahn ist Bühnenpoet. Als Poetry Slammer erweckt er seine Texte live zum Leben. Wir erfahren von ihm, was einen Slam-Text ausmacht und wie Lesebühnen als Format funktionieren.
Aus der Slam-Szene bringt unser Gast eine ganz neue Perspektive mit, die Autorinnen und Autoren jedoch enorm inspirieren kann: Ein Slam-Text lebt fast ausschließlich vom Vortrag vor Publikum, nicht vom Lesen auf Papier, und das verändert, wie man ihn überhaupt schreibt.
Marco ordnet ein, warum das Format in Deutschland so offen und unterschiedlich gewachsen ist, und warum gerade diese Offenheit für volle Säle sorgt. Besonders spannend findet Tamara natürlich diesen Vergleich zu klassischen Lesungen: Hat Marco konkrete Ideen, wie man zurückhaltende Publikumszahlen mit ungewöhnlichen Herangehensweisen erhöhen kann? Auf jeden Fall verrät er, welche Rolle lokale Netzwerke und Kulturbüros bei Leseengagements spielen und wie man sich als Autorin oder Autor für solche Auftritte überhaupt ins Gespräch bringt.
Außerdem macht Marco mit der Idee neugierig, eigene Lesebühnen als wiederkehrendes Format zu organisieren. Also hört unbedingt rein!
Links
Unser Gast:
https://www.instagram.com/geist_und_tat/
Marcos Buchtipp:
'Trophäe' von Gaea Schoeters
Foto Marco: (c) Mölleken
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